Grüner Tee


Das vitale grüne Getränk! Wir zeigen dir exklusive Einblicke in die vielseitige Welt der Grüntees und führen dich auf die Teefelder Asiens. Außerdem erfährst Du hier alles, was Du für dein perfektes Teeerlebnis brauchst!

Du bist bezüglich Tee noch grün hinter den Ohren?

Die Teewelt ist groß und hier kannst Du viel entdecken! Unten kannst Du mehr über die Herstellung, Vielfalt und richtige Zubereitung von grünem Tee erfahren!

Ernte & Herstellung

Erfahre mehr über die Herstellung und die Veredelung von grünem Tee. Sei dabei wie der Tee seinen Weg vom Feld bis in deine Tasse findet!

Ernte und Herstellung

Grüntee Vielfalt

Von China, Japan über Indien bis in die ganze Welt. Unzählige Sorten und Variationen von grünem Tee bieten faszinierende Geschmäcker.

Entdecke die verschiedenen Sorten

Die richtige Zubereitung

Bei der Zubereitung kann grüner Tee eine kleine Dramaqueen sein. Aber keine Sorge, die Friends of Tea eilen zur Hilfe und zeigen, wie der perfekte Grüntee gelingt!

Zur Zubereitung von grünem Tee

„There is something in the nature of tea that leads us into a world of quiet contemplation of life.”


Lin Yutang

Alles was du wissen musst

Ernte und Verarbeitung von grünem Tee

Grüner Tee wird aus den Blättern der Teepflanze Camellia Sinensis hergestellt. Nach dem Pflücken werden die frisch gepflückten Teeblätter erhitzt oder gedämpft, um so die Oxidation der Blätter zu verhindern. Dadurch bleiben die Blätter grün und der Tee behält seinen frischen und hellen Charakter.

Grüner Tee stammt ursprünglich aus China und ist dort auch heutzutage noch der am meisten konsumierte Tee. Von China aus hat der grüne Tee auch seinen Weg auch in das schöne Japan geschafft, wo fast ausschließlich grüner Tee produziert wird. Im Gegensatz zu China, wo der frische Grüntee in Woks erhitzt wird, werden die Teeblätter in Japan gedämpft. Durch das Dämpfen erhält der fertige Tee einen noch frischeren und intensiveren Geschmack. Grüner Tee kann je nach Herkunft ganz unterschiedlich ausfallen. Jedoch werden für die besten Grüntees immer die oberen und jungen Blätter der Teepflanze gepflückt, da sich aus diesen Blättern ganz hervorragend ein aromatischer und frischer Tee herstellen lässt.

Es gibt aber auch noch unzählige weiter Faktoren, welche Einfluss auf den Geschmack des Tees haben. In Japan werden die Teesträucher für hochwertige Sorten mit speziellen Netzen überschattet. Dadurch bilden die Teepflanzen mehr Chlorophyll und verschiedene Aminosäuren, wodurch der fertige Tee eine intensive Farbe und ein kräftiges Aroma bekommt.

Auch in China hat man über die Jahrhunderte hinweg viele Methoden erfunden, um ein gewünschtes Ergebnis zu erhalten. Einer der berühmtesten chinesischen Tees in der Long Jing 龍井, was übersetzt so viel wie „Drachbrunnen“ heißt. Long Jing zeichnet sich durch ein langes, platt gedrücktes Blatt und ein nussiges Aroma aus. Diese Form wird durch das geschickte Rollen in großen Woks erzielt, mit denen auch die Oxidation der Teeblätter unterbunden wird.

Eine große Vielfalt

Die verschiedenen Grüntee Sorten

Das grüne Gold aus Japan

Eine Teesorte welche in der letzten Zeit den Westen erobert hat, ist der Matcha. Matcha ist japanisch und bedeutet schlicht und ergreifen „gemahlener Tee“. Bei Matcha handelt es sich um ein edles gemahlenes Grüntee Pulver, welches aufwendig in der Herstellung ist. Im Gegensatz zu anderen Teesorten konsumiert man beim Matcha das gesamte Teeblatt, da sich das feine Pulver beim Aufgießen mit Wasser auflöst. Matcha soll viele positive Eigenschaften für den Körper haben und ist durch seinen hohen Koffeingehalt zudem als rasant animierender Wachmacher beliebt. Für den hochwertigen Matcha wird nur das Blattgewebe der Teeblätter verwendet, Stängel und Blattadern werden während der Produktion aussortiert. Das Blattgewebe, welches man Tencha nennt, wird nun auf Granitmühlen schonend und langsam zu einem grünen Pulver vermahlen. Um 30 g Matcha zu mahlen benötig eine Granitmühle circa eine Stunde! Matcha ist allerdings nicht die einzige hochwertige Teesorte, welche Japan zu bieten hat.

Der Gyokruo (玉露), zu Deutsch „edler Tautropfen“, gilt allgemein als der edelste aller japanischen Grüntees. Gyokuro zählt zu den Schattentees, die Teebüsche wurden also vor der Ernte 21-28 Tage lang beschattet. Auf die Beschattung reagieren die Pflanzen und produzieren deutlich mehr Chlorophyll und ein breites Spektrum verschieden Aminosäuren. Der fertige Gyokuro bekommt dadurch ein sehr tiefes und dunkles Grün und ein schmackhaftes Umami.

Nicht beschattete Tees bezeichnet man in Japan allgemein als Sencha (煎茶), oder als Kabusecha (冠茶), wenn die Pflanzen nur für eine kurze Dauer beschattet wurden. Die Top-Qualitäten bestehen immer aus den allerersten Pflückungen im Frühjahr und werden auch Ichi-Bancha bezeichnet. Dafür gibt es sogar ein eigenes Fest in Japan: während der Shincha-Zeit werden nämlich die ersten Pflückungen des Jahres zelebriert!

Grüntees und das chinesische Qing Ming Fest

Im Chinesischen gibt es so etwas ähnliches wie das japanische Shincha-Fest auch! Im Reich der Mitte feiert man das Qing Ming Fest, welches Anfang April stattfindet. Die besten und hochwertigsten Grüntees werden vor diesem Fest geerntet und stehen mitunter für die besten Tees, die China zu bieten hat. Diese Pre Qing Ming Tees sind nur in kleinen Mengen verfügbar, werden aber dennoch extrem stark nachgefragt, weshalb diese Sorte Tee oft überdurchschnittlich hohe Preise verlangt.

Zu den berühmtesten chinesischen Teesorten zählt der Long Jing 龍井 (dt. „Drachenbrunnen “), der Huangshan Mao Feng 黄山毛峰 (dt. „haarige Spitze des gelben Berges“) und der Bi Lou Chun 洞庭碧螺春 (dt. „Jadeschnecke des Frühlings“). Die Chinesen sind mit der Benennung ihrer Tees überaus kreativ und blumig und zu vielen Sorten gibt es eigene Legenden um ihre Entstehung und Namensgebung. Um welche Legenden es sich handelt wollen wir euch nun aber nicht vorweg nehmen und erzählen euch darüber lieber in einem eigenen Blogartikel!

Die Details machen den Unterschied

Die richtige Zubereitung von grünem Tee

Grüner Tee ist von allen Sorten die empfindlichste bei der Zubereitung und man sollte Grüntee mit viel Liebe und Aufmerksamkeit zubereiten. Welche Temperatur, Menge und Ziehzeit für eine genussvolle Tasse des grünem Getränks ideal sind, zeigen wir dir hier!

Die richtige Temperatur

Grüner Tee sollte nicht mit zu heißem Wasser aufgegossen werden. Ideal ist eine Wassertemperatur von 70-80 Grad Celsius, bei besonders hochwertigen Sorten empfiehlt sich sogar eine Temperatur von nur 60 Grad!

Als kleine Hilfestellung: wenn Wasser zum kochen gebracht wurde verringert sich die Temperatur ungefähr alle 5 Minuten um 10 Grad!

Die richtige Menge

Für einen Liter Wasser solltest Du 12 Gramm Teeblätter verwenden . Wenn Du eher ein Freund des leichten Geschmacks bist kannst Du die Menge auch ruhig auf 10 g oder sogar 8 g reduzieren!

Die optimale Ziehzeit

Bei der Ziehzeit gilt: eher kurz ziehen lassen und dafür die Blätter lieber mehrfach Aufgießen. Besonders vitale und hochwertige Sorte lassen nämlich problemlos einen zweiten oder dritten Aufguss zu.

Der erste Aufguss sollte ungefähr 1,5 Minuten ziehen. Jeder weitere Aufguss sollte um eine weiter Minute verlängert werden.

Wissenswertes zu grünem Tee

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