Matcha


Das vitale Grüntee Pulver hat es ganz schön in sich! Besonders als angenehmen Wachmacher und als tägliche Dosis für Umami-Junkies erfreut sich das edle Produkt aus Japan auch bei uns mittlerweile großer Beliebtheit!

Das Trendgetränk Matcha!

Matcha ist ein äußerst vielseitiges Produkt. Ob pur, als Matcha Latte oder zum Kochen und Backen: das grüne Pulver bring eine ordentliche Portion Grün in viele Bereiche des Lebens. Auf dieser Seite kannst Du erfahren, wie Matcha hergestellt wird, was es für Qualitätsunterschiede gibt un wie Du deinen Matcha zubereitest!

Ernte & Herstellung

Echter Matcha sollte immer aus Japan kommen. Reise mit uns in das wunderschöne Land der aufgehenden Sonne und finde heraus, wie das magische grüne Pulver von den Japanern hergestellt wird!

Ernte und Herstellung

Matcha Vielfalt

Woran erkenne ich einen guten Matcha? Woher weiß ich, ob mein Matcha auch wirklich aus Japan kommt? Solche und ähnliche Fragen beantworten wird für alle Matcha-Liebhaber und jene, die es noch werden wollen.

Entdecke die verschiedenen Sorten

Die richtige Zubereitung

Geschüttelt, nicht gerührt. Oder wie war das nochmal? Matcha zuzubereiten ist keine Hexenwerk, auch wenn es Anfangs etwas Übung benötigt. Die Friends of Tea zeigen dir den Weg zum perfekten cremig-schaumigen Matcha!

Zur Zubereitung von grünem Tee

"Es liegt ein feiner Zauber im Geschmack des Tees."


Kakuzo Okura

Alles was du wissen musst

Ernte und Verarbeitung von Matcha Tee

Matcha ist ein gemahlener Grüntee, welcher aus den Blättern der Teepflanze Camellia Sinensis hergestellt. Matcha ist Japanisch und bedeutet übersetzt so viel wie gemahlener Tee.

Ursprung hat der Matcha in China, dem Geburtsort aller Tees. Hier in China hat man noch vor sehr langer Zeit nur pulverisierten Tee konsumiert. Der Pulvertee von damals hat sehr wenig mit dem Matcha zutun wie wir ihn Heute kennen, dennoch bildet diese Art der Teeproduktion die Basis der grünen Pulvertee aus Japan. Der Tee fand ungefähr im 8. Jahrhundert seinen Weg nach Japan, in dem Buddhistische Mönche heimlich Samen der Teepflanze mit nach Japan schmuggelten. Matcha war der erste Tee, welcher in Japan produziert wurde und war aufgrund seiner aufwendigen Herstellung nur der Reichen und Mächtigen vorbehalten. So wurde der Matcha bei religiösen Zeremonien oder Hochzeiten konsumiert.

Die Teepflanzen für die Herstellung von Matcha werden vor der Ernte circa 21 bis 28 Tage lang mit großen lichtundurchlässigen Netzen, den sogenannten Kabusen, überdeckt. Als Reaktion auf den Lichtmangel produzieren die Teesträucher ein vielfaches an Chlorophyll und einen Mix aus verschiedenen Aminosäuren. Durch das Chlorophyll bekommt der Matcha seine tiefe, kräftige grüne Farbe und die Aminosäuren verleihen ihm ein vollmundiges und schmackhaftes Umami. Die Überschattung der Teepflanzen ist der Aufwendig, weshalb hochwertiger Matcha mit zu den edelsten und teuersten Tees auf dem Markt zählt.

Das bloße Überschatten der Teepflanzen genügt aber nicht um einen hochwertigen Matcha herzustellen. Damit das vermahlen der Teeblätter reibungslos abläuft, muss das Blattmaterial erst von jeglichen Blattstängeln befreit werden.

Zunächst werden die frisch geernteten Teeblätter gedämpft, um die Oxidation zu verhindert. Danach werden die Blätter getrocknet und leicht verkleinert. Schließlich finden die Blätter ihren Weg in eine Röhre, in die ein stetiger Luftstrom von unten gepustet wird. Das leichte Blattgewebe steigt dabei nach Oben, während die schwereren Blattstängel Unten bleiben und aussortiert werden können. Das nun übrig bleibende Blattgewebe nennt man im japanischen Tencha.

Der Tencha kann nun auf Granitmühlen zu einem feinen, grünen Pulver verarbeitet werden. Die Blätter dürfen allerdings nicht zu schnell vermahlen werden, da sonst zu viel Hitze entsteht und der Matcha an Qualität verliert. Um 30 g Matcha zu mahlen benötigt eine Granitmühle circa eine Stunde.

Leuchtend Grün oder eher blass Gelb?

Qualitätsunterschiede bei Matcha.

Um herauszufinden, ob es sich bei einem Matcha um eine hohe oder eine niedrigere Qualitätsstufe handelt gibt es mehrer Faktoren, die es zu beachten gilt. Als erstes wäre da die Farbe: hat der Matcha ein helles, leichtes Grün, dann handelt es sich wahrscheinlich um eine gute, aber nicht herausragende Qualitätsstufe. Ist die Farbe des Tees dagegen ein sattes, tiefes und dunkles Grün handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Spitzenqualität. Das Produkt sollte nicht gelblich sein, zumal eine gelbliche Farbe ein Indikator sein kann, dass es sich nicht um original Matcha aus Japan, sondern einen fake-Matcha aus China handelt.

Aber wie bei uns Menschen sind Äußerlichkeiten nicht alles. Der Geruch des Grüntee-Pulver spielt auch eine große Rolle. Guter Matcha riecht frisch und zart und hat meistens Geruchsnoten nach frischem Gras oder Algen. Mittelklassige Matcha neigen dazu, manchmal etwas robuster oder kerniger zu duften. Ein schlechter Matcha dagegen riecht muffig und im schlimmsten Fall einfach nach nichts.

In der professionellen Teebranche gibt es für Matcha den sogenannten “Streich-Test”, um die Güteklasse eines Matchas festzustellen. Dabei bildet man einen kleinen Haufen Matcha auf einen neutralen Untergrund. Dan Drück man einen Finger (am besten den Daumen) fest in das Matcha-Häufchen und zieht das Pulver nach unten. Je länger und weiter die Spur ist, die der Tee hinterlässt, desto höher ist die Qualität des Produktes. Das liegt daran, dass unterschiedliche Qualitätsstufen eine unterschiedlich große Partikelgröße haben, je nach dem wie sorgfältig sie gemahlen wurden. Je kleiner die Partikel des Matchas, desto weiter lässt sich der Matcha streichen und umso höher ist meist auch Beschaffenheit des Tees!

Die Details machen den Unterschied

Die richtige Zubereitung von Matcha

Im Teebeutel-verwöhnten Deutschland kann Matcha gerne mal für Verwirrung sorgen. “Das ist Tee?!” stellt sich da so manch einer die Frage. Beim Matcha konsumiert man das gesamte (vermahlene) Blatt, indem man es einfach mit Wasser vermischt und aufschäumt. Am besten tut man dies in einer breiten Schale, damit man Platz genug hat, um den Tee schaumig zu schlagen.

Die richtige Temperatur

Matcha ist ein grüner Tee, was bedeutet, dass Matcha nicht mit zu heißem Wasser zubereitet werden sollte. Ideal ist eine Wassertemperatur von 60 - 80 Grad Celsius.

Extratipp für heiße Sommertage: Matcha lässt sich auch wunderbar mit Eiswasser zubereiten! Dazu einfach etwas Wasser im Kühlschrank kaltstellen und damit den Matcha zubereiten. Durch das Kalte Wasser tritt der frische und belebende Charakter der Matcha noch mehr in den Vordergrund.

Die richtige Menge

In Japan wird bei Matcha grundsätzlich zwischen zwei Zubereitungsmethoden unterschieden. dem Usucha und dem Koicha.

Der Usucha, zu Deutsch "dünner Tee", ist die gängigste und am weitesten verbreitest Der Zubereitung. Dabei wird 1,5 g Pulver auf circa 80 ml Wasser verwendet und anschließend schön schaumig geschlagen.

Man kann den Matcha aber auch als Koicha, als "dicken Tee", zubereiten. Gut festhalten, denn Usucha ist eine Koffeinbombe und wird traditionell von mehreren Personen während einer Matcha-Zeremonie konsumiert. Dabei werden stolze 4 g Matcha mit 30 ml Wasser zu einer dickflüssigen Paste vermengt. Koicha hat ein extrem intensives Umami und sollte am besten mit sehr hochwertigen Tees bereitet werden.

Die optimale Ziehzeit

Matcha sollte ungefähr 5 Minuten bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze im Backofen ziehen. Quatsch, Spaß beiseite! Da Matcha keine Ziehzeit im eigentlichen Sinne hat, erklären wir euch hier lieber, wie man den Usucha am besten schaumig schlagt.

Das ganze geht am besten mit einem speziellen Bambusbesen, den Chasen. Nehmt den Chasen mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger in die Hand und schlagt den Matcha mit einer M-Förmigen Bewegung schön cremig. Das Ganze braucht am Anfang etwas Übung, also ist es okay wenn der Schaum am Anfang noch etwas dünn ist!

Wissenswertes zu grünem Tee

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